Die 18. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: World Athletics Championships Oregon 22) wurden vom 15. bis 24. Juli 2022 in der US-amerikanischen Stadt Eugene im Bundesstaat Oregon ausgetragen. Es waren die ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften in den Vereinigten Staaten.
Austragungsort und Termin
Ursprünglich waren sie für den 6. bis 15. August 2021 geplant, die Entscheidung über den Austragungsort fiel am 16. April 2015 bei einem Treffen des Leichtathletikweltverbandes IAAF (heute: World Athletics) in Peking. Aufgrund von Veranstaltungsverschiebungen im Jahr 2020 als Konsequenz der COVID-19-Pandemie, insbesondere der Verlegung der Olympischen Sommerspiele auf 2021, verschob der Weltleichtathletikverband die Weltmeisterschaften am 30. März 2020 in Eugene auf das Jahr 2022. Am 8. April 2020 gab World Athletics den neuen Zeitraum bekannt.
Der frühe Termin passte sich den weiteren leichtathletischen Großereignissen des Jahres an. Die Commonwealth Games in Birmingham folgen vom 27. Juli bis zum 7. August, die Leichtathletik-Europameisterschaften im Rahmen der European Championships in München wurden für den Zeitraum vom 15. bis zum 21. August angesetzt.
Abgesehen von den beiden Marathonläufen und den vier Gehwettbewerben wurden die Wettkämpfe im Stadion Hayward Field ausgetragen.
Vergabe
Der Stadt Eugene wurden die Titelkämpfe ohne den sonst üblichen Bewerbungsprozess zuerkannt. Dies geschah schon einmal, als die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007 nach Osaka vergeben wurden.
Der Präsident des Europäischen Leichtathletikverbands European Athletic Association (EAA), Svein Arne Hansen, kritisierte, dass dies aus rein kommerziellen Gründen geschehen sei, da unter anderem der Sportartikelanbieter Nike in der Nähe seinen Hauptsitz hat. Die schwedische Stadt Göteborg galt als ernsthafter Kandidat für die Titelkämpfe, wurde aber mit der Entscheidung übergangen.
Korruptionsverdacht
Im Zuge der Ermittlungen um die Vergabe der Weltmeisterschaften 2021 an die Stadt Eugene ließ der Präsident des US-Leichtathletikverbandes USATF, Vin Lananna sein Amt seit Februar 2018 ruhen, um einen möglichen Interessenskonflikt zu vermeiden, denn zum Zeitpunkt der Vergabe durch den Weltleichtathletikverband im Jahr 2015 war er Chef des Organisationskomitees Eugenes. Gleichzeitig stand der ehemalige Präsident des Weltleichtathletikverbands (damals IAAF) Lamine Diack in Frankreich wegen Korruptionsverdachts unter Hausarrest. Der aktuelle Präsident Sebastian Coe, damals noch Vize unter Diack, war ins Zwielicht geraten, da er bis November 2015 als Nike-Markenbotschafter arbeitete. Gegen Coe waren im Zuge der WM-Vergabe an Eugene Lobbyismus-Vorwürfe laut geworden, die er allerdings zurückwies.
Teilnehmer
Für die 49 Wettbewerbe wurden 1900 Athleten und Athletinnen aus 192 Ländern gemeldet, aus Deutschland nahmen 84 Athleten und Athletinnen teil. Als deutsche Favoriten galten Malaika Mihambo, Kristin Pudenz und Julian Weber. Schließlich traten Sportlerinnen und Sportler aus 180 Ländern zum Wettkampf an.
Teilnehmer aus Russland und Belarus waren – auch als Authorised Neutral Athletes – aufgrund des Ukrainekrieges nicht zur Teilnahme zugelassen.
Teilnehmende Nationen
Qualifikationsnormen
Die Qualifikation für den Marathonlauf sowie das Gehen über 35 km waren in der Zeit vom 30. November 2020 bis zum 29. Mai 2022 zu erbringen. Im 10.000-Meter-Lauf, dem 20-km-Gehen sowie den Mehrkampfwettbewerben galt die Frist vom 27. Dezember 2020 bis 26. Juni 2022. Für alle anderen Wettbewerbe war das Intervall vom 27. Juni 2021 bis zum 26. Juni 2022 angesetzt.
Alle amtierenden Titelverteidiger sowie die Gesamtsieger der Diamond League 2021 erhielten eine Wildcard für die Weltmeisterschaften wie auch die jeweils zum Stichtag Führenden der Hammerwurf-Challenge, der Challenge im Gehen sowie im Mehrkampf.
Falls sich aus einer Nation kein Athlet oder keine Athletin qualifizierte, durfte der betreffende nationale Verband einen Mann oder eine Frau für einen beliebigen Laufwettbewerb (ausgenommen: Straßenwettbewerbe, 10.000 Meter und 3000 Meter Hindernis) nominieren.
Wettkampfplan
Wettbewerbe
Im Wettkampfprogramm gab es eine Veränderung: Die Distanz der längsten Gehstrecke wurde von 50 auf 35 Kilometer verkürzt. Es gab weiterhin 49 Wettbewerbe, je 24 für Frauen und Männer sowie einen Mixed-Wettbewerb.
Sportliche Leistungen
Das Leistungsniveau dieser Veranstaltung war ausgesprochen hoch.
- Es gab insgesamt drei neue Weltrekorde:
- Stabhochsprung, Männer: 6,21 m – Armand Duplantis (Schweden), Finale
- 100-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 12,12 s – Tobi Amusan (Nigeria), Halbfinale, Rückenwind: 0,9 m/s
- 400-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 50,68 s – Sidney McLaughlin (USA), Finale
- Außerdem wurden in neun Wettbewerben dreizehn Kontinentalrekorde aufgestellt:
- 400-Meter-Hürdenlauf, Männer: 46,29 s (Südamerikarekord) – Alison dos Santos (Brasilien)
- 4-mal-400-Meter-Staffel, Männer: 2:59,51 min (Asienrekord) – Japan (Fuga Satō, Kaitō Kawabata, Julian Jrummi Walsh, Yuki Joseph Nakajima), Finale
- 35-km-Gehen, Männer: 2:23:15 h (Asienrekord) – Masatora Kawano (Japan)
- 35-km-Gehen, Männer: 2:24:37 h (Amerikarekord) – Brian Pintado (Ecuador)
- 35-km-Gehen, Männer: 2:24:37 h (Nordamerikarekord) – Evan Dunfee (Kanada)
- 35-km-Gehen, Männer: 2:31:15 h (Afrikarekord) – Wayne Snyman (Südafrika)
- Stabhochsprung, Männer: 5,94 m (Asienrekord) – Ernest John Obiena (Philippinen), Finale
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,08 s (Ozeanienrekord) – Zoe Hobbs (Neuseeland), Vorlauf, Rückenwind: 0,7 m/s
- 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,37 s (Südamerikarekord) – Vitória Cristina Rosa (Brasilien), Halbfinale, Rückenwind: von 1,4 m/s
- 100-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 12,12 s (Afrikarekord) – Tobi Amusan (Nigeria), Vorlauf, Rückenwind: 1,5 m/s
- 400-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 53,69 s (Südamerikarekord) – Gianna Woodruff (Panama), Halbfinale
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Frauen: 42,22 s (Afrikarekord) – Nigeria (Joy Chinenye Udo-Gabriel, Favour Ofili, Rosemary Chukwuma, Nzubechi Grace Nwokocha), Finale
- 35-km-Gehen, Frauen: 2:40:37 h (Asienrekord) – Qoijing Gyi (Volksrepublik China)
- Hochsprung, Frauen: 2,02 m (Asienrekord egalisiert) – Eleanor Patterson (Australien)
- Des Weiteren gab es in siebzehn Disziplinen zwanzig Weltjahresbestleistungen.
- Darüber hinaus wurden in elf Wettbewerben zwölf Weltmeisterschaftsrekorde aufgestellt.
- In 27 Disziplinen waren 75 neue oder egalisierte Landesrekorde zu verzeichnen.
Ein Sportler und zwei Sportlerinnen gewannen mehr als einen Weltmeistertitel:
- Kimberly García León (Peru) – 20-km-Gehen und 35-km-Gehen
- Michael Norman (USA) – 400-Meter-Lauf und 4-mal-400-Meter-Staffel
- Sydney McLaughlin (USA) – 400-Meter-Hürdenlauf und 4-mal-400-Meter-Staffel
Folgende Sportler hatten bereits früher Gold bei Weltmeisterschaften errungen:
- Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) – 100-Meter-Lauf, Wiederholung ihrer Erfolge von 2009, 2013, 2015, 2019 / außerdem Weltmeisterin über 200 Meter 2013 sowie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel 2009, 2013, 2015, 2019 – damit jetzt zehnfache Weltmeisterin
- Paweł Fajdek (Polen) – Hammerwurf, Wiederholung seiner Erfolge von 2013, 2015, 2017 und 2019 – damit jetzt fünffacher Weltmeister
- Mutaz Essa Barshim (Katar) – Hochsprung, Wiederholung seiner Erfolge von 2017 und 2019 – damit jetzt dreifacher Weltmeister
- Yulimar Rojas (Venezuela) – Dreisprung, Wiederholung ihrer Erfolge von 2017 und 2019 – damit jetzt dreifache Weltmeisterin
- Shericka Jackson (Jamaika) – 200-Meter-Lauf / außerdem Weltmeisterin mit der 4-mal-400-Meter-Staffel 2015 sowie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel 2019 – damit jetzt dreifache Weltmeisterin
- Sydney McLaughlin (USA) – 400-Meter-Hürdenlauf und 4-mal-400-Meter-Staffel, Weltmeisterin 2019 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel – damit jetzt dreifache Weltmeisterin
- Joshua Cheptegei (Uganda) – 10.000-Meter-Lauf, Wiederholung seines Erfolgs von 2019 – damit jetzt zweifacher Weltmeister
- Grant Holloway (USA) – 110-Meter-Hürdenlauf, Wiederholung seines Erfolgs von 2017 – damit jetzt zweifacher Weltmeister
- Anderson Peters (Grenada) – Speerwurf, Wiederholung seines Erfolgs von 2019 – damit jetzt zweifacher Weltmeister
- Kevin Mayer (Frankreich) – Zehnkampf, Wiederholung seines Erfolgs von 2017 – damit jetzt zweifacher Weltmeister
- Toshikazu Yamanishi (Japan) – 20-km-Gehen, Wiederholung seines Erfolgs von 2019 – damit jetzt zweifacher Weltmeister
- Faith Kipyegon (Kenia) – 1500-Meter-Lauf, Wiederholung ihres Erfolgs von 2019 – damit jetzt zweifache Weltmeisterin
- Malaika Mihambo (Deutschland) – Weitsprung, Wiederholung ihres Erfolgs von 2019 – damit jetzt zweifache Weltmeisterin
- Kelsey-Lee Barber (Australien) – Speerwurf, Wiederholung ihres Erfolgs von 2019 – damit jetzt zweifache Weltmeisterin
- Nafissatou Thiam (Belgien) – Siebenkampf, Wiederholung ihres Erfolgs von 2017 – damit jetzt zweifache Weltmeisterin
- Fred Kerley (USA) – 100-Meter-Lauf, Weltmeister 2019 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel – damit jetzt zweifacher Weltmeister
- Noah Lyles (USA) – 200-Meter-Lauf, Weltmeister 2019 mit der 4-mal-100-Meter-Staffel – damit jetzt zweifacher Weltmeister
Vorbemerkung zu den Resultaten
Die Zeiten, Weiten und Punkte der jeweils acht Disziplinbesten sind in den folgenden Tabellen wie üblich aufgeführt.
Zusätzlich sind Besonderheiten mit verschiedenen Kürzeln benannt:
- WR: Weltrekord
- CR: Championshiprekord
- Kontinentalrekorde – AF: Afrikarekord / AS: Asienrekord / AM: Amerikarekord / NA: Nordamerikarekord / SR: Südamerikarekord / ER: Europarekord / OZ: Ozeanienrekord
- NR: nationaler Rekord
- WL: Weltjahresbestleistung
- e: egalisiert
- DSQ: disqualifiziert
- DNS: nicht am Start (did not start)
- DNF: Wettkampf nicht beendet (did not finish)
- w: Rückenwindunterstützung über dem erlaubten Limit von 2,0 m/s
Mit übernommen aus den Quellenangaben wurden auch personenbezogene Bestleistungen:
- PB: persönliche Bestleistung
- SB: Saisonbestleistung
In Bezug auf die personenbezogenen Bestleistungen besteht Unsicherheit, ob diese auf dem aktuellen Stand sind und den Realitäten entsprechen. Bei den Veranstaltungen vergangener Jahre sind im Hinblick auf diese Angaben viele Fehler aufgetreten, sodass sie in zahlreichen Artikeln zu Leichtathletikveranstaltungen weggelassen wurden. Hier sind sie zumindest zunächst einmal mit aufgelistet.
Resultate Männer
100 m
Finale: 16. Juli, 19:50 Uhr
Wind: −0,1 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Julian Wagner – ausgeschieden im 4. Vorlauf (Rang 5 in 10,21 s / Wind: 0,2 m/s)
200 m
Finale: 21. Juli, 19:50 Uhr
Wind: 0,4 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Owen Ansah – ausgeschieden im 7. Vorlauf (Rang 4 in 20,52 s / Wind: −0,3 m/s)
- Schweiz William Reais – ausgeschieden im 5. Vorlauf (Rang 5 in 20,71 s SB / Wind: 0,4 m/s)
400 m
Finale: 22. Juli, 19:35 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Schweiz Ricky Petrucciani – ausgeschieden im 3. Vorlauf (Rang 5 in 46,60 s)
800 m
Finale: 23. Juli, 18:10 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Marc Reuther – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 5 in 1:50,75 min)
1500 m
Finale: 19. Juli, 19:30 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Christoph Kessler – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 10 in 3:37,57 min)
5000 m
Finale: 24. Juli, 18:05 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Sam Parsons – Finale: Rang 15 in 13:45,89 min
- Deutschland Maximilian Thorwirth – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 16 in 13:43,02 min)
- Deutschland Mohamed Mohumed – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 19 in 13:52,00 min)
10.000 m
Finale: 17. Juli, 13:00 Uhr
Keine deutschsprachigen Teilnehmer
Marathon
Datum: 17. Juli, 06:15 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Tom Gröschel – Rang 43 in 2:14:56 h
110 m Hürden
Finale: 17. Juli, 19:30 Uhr
Wind: 1,2 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Schweiz Jason Joseph – ausgeschieden im 1. Halbfinale (Rang 7 in 13,67 s)
- Deutschland Gregor Traber – ausgeschieden im 3. Vorlauf (Rang 7 in 13,81 s)
400 m Hürden
Finale: 19. Juli, 19:50 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Schweiz Julien Bonvin – ausgeschieden im 3. Vorlauf (Rang 5 in 50,40 s)
- Schweiz Dany Brand – DNS
3000 m Hindernis
Finale: 18. Juli, 19:20 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Karl Bebendorf – ausgeschieden im 3. Vorlauf (Rang 8 in 8:25,73 min)
- Deutschland Frederik Ruppert – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 12 in 8:45,55 min)
4 × 100 m Staffel
Finale: 23. Juli 2022, 19:50 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Deutschland (Kevin Kranz, Joshua Hartmann, Owen Ansah, Lucas Ansah-Peprah) – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 4 in 38,83 s)
Anmerkung:
Einige Läufer kamen nur im Finale zum Einsatz. Diese Einsätze sind jeweils in Klammern mit einer entsprechenden Anmerkung versehen.
4 × 400 m Staffel
Finale: 24. Juli, 19:35Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Deutschland (Marvin Schlegel, Manuel Sanders, Marc Koch, Patrick Schneider) – ausgeschieden im 2. Vorlauf (Rang 6 in 3:04,21 min)
Anmerkung:
Einige Läufer kamen nur im Finale zum Einsatz. Diese Einsätze sind jeweils in Klammern mit einer entsprechenden Anmerkung versehen.
20 km Gehen
Datum: 15. Juli, 15:10 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Christopher Linke – DNF
35 km Gehen
Datum: 24. Juli, 6:15 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Karl Junghannß – Rang 34 in 2:38:50 h
- Deutschland Carl Dohmann – Rang 40 in 2:45:44 h
Hochsprung
Finale: 18. Juli, 17:45 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Mateusz Przybylko – Finale: Rang 12 mit 2,24 m
- Deutschland Tobias Potye – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 9 mit 2,21 m)
- Schweiz Loïc Gasch – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 11 mit 2,21 m)
Stabhochsprung
Finale: 24. Juli, 17:25 Uhr
Weiterer Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Torben Blech – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (NM)
Weitsprung
Finale: 16. Juli, 18:20 Uhr
Weiterer Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Schweiz Benjamin Gföhler – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B (Rang 14 mit 7,41 m)
Dreisprung
Finale: 23. Juli, 18:00 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Max Heß – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 7 mit 16,64 m)
Kugelstoßen
Finale: 17. Juli, 18:27 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Simon Bayer – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B (Rang 11 mit 19,71 m)
Diskuswurf
Finale: 19. Juli, 18:33 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Osterreich Lukas Weißhaidinger – Finale Rang 10 mit 63,98 m
- Deutschland Martin Wierig – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B (Rang 6 mit 62,28 m)
- Deutschland Henrik Janssen – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B (Rang 8 mit 61,85 m)
- Deutschland Torben Brandt – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 14 mit 54,11 m)
Hammerwurf
Finale: 16. Juli, 12:00 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Tristan Schwandtke – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 10 mit 72,87 m)
Speerwurf
Finale: 23. Juli, 18:35Uhr
Weiterer Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Andreas Hofmann – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (NM)
Zehnkampf
Finale: 23./24. Juli
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Leo Neugebauer – Rang 10 mit 8182 Punkten
- Deutschland Kai Kazmirek – Rang 12 mit 8113 Punkten
- Deutschland Tim Nowak – Rang 18 mit 7008 Punkten
Resultate Frauen
100 m
Finale: 17. Juli, 19:50 Uhr
Wind: 0,8 m/s
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Gina Lückenkemper – ausgeschieden im 3. Halbfinale (Rang 4 in 11,08 s / Wind: 0,4 m/s)
- Deutschland Alexandra Burghardt – ausgeschieden im 5. Vorlauf (Rang 6 in 11,29 s / Wind: 1,2 m/s)
- Schweiz Géraldine Frey – ausgeschieden im 4. Vorlauf (Rang 5 in 11,30 s / Wind: 0,8 m/s)
- Schweiz Ajla Del Ponte – ausgeschieden im 6. Vorlauf (Rang 5 in 11,41 s / Wind: 0,1 m/s)
200 m
Finale: 21. Juli, 19:35 Uhr
Wind: 0,6 m/s
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Jessica-Bianca Wessolly – ausgeschieden im 3. Halbfinale (Rang 7 in 23,33 s / Wind: −0,1 m/s)
- Deutschland Sophia Junk – ausgeschieden im 2. Vorlauf (Rang 5 in 23,27 s / Wind: −0,2 m/s)
400 m
Finale: 22. Juli, 19:15 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Osterreich Susanne Walli – ausgeschieden im 2. Halbfinale (Rang 8 in 52,37 s)
- Schweiz Silke Lemmens – ausgeschieden im 5. Vorlauf (Rang 5 in 52,86 s)
800 m
Finale: 24. Juli, 18:35 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Schweiz Lore Hoffmann – ausgeschieden im 3. Halbfinale (Rang 4 in 1:59,88 min)
- Deutschland Majtie Kolberg – ausgeschieden im 2. Halbfinale (Rang 6 in 2:01,36 min)
- Deutschland Christina Hering – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 8 in 2:01,57 min)
1500 m
Finale: 18. Juli, 19:50 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Hanna Klein – ausgeschieden im 1. Halbfinale (Rang 8 in 4:04,62 min)
- Deutschland Katharina Trost – ausgeschieden im 2. Halbfinale (Rang 7 in 4:05,85 min)
5000 m
Finale: 23. Juli, 18:25 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Alina Reh – ausgeschieden im 2. Vorlauf (Rang 10 in 15:13,92 min)
- Deutschland Konstanze Klosterhalfen – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 8 in 15:17,78 min)
- Deutschland Sara Benfares – ausgeschieden im 2. Vorlauf (Rang 18 in 16:34,23 min)
10.000 m
Finale: 16. Juli, 12:20 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Marathon
Datum: 18. Juli, 06:15 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
100 m Hürden
Finale: 24. Juli, 19:00 Uhr
Wind: 2,5 m/s
Im ersten Halbfinale hatte Tobi Amusan mit 12,12 s einen neuen Weltrekord aufgestellt. Ihre Siegerzeit im Finale war zwar noch besser, doch der Rückenwind war zu stark, sodass die dort erzielten Zeiten nicht bestenlistenreif waren.
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Schweiz Ditaji Kambundji – ausgeschieden im 1. Halbfinale (Rang 6 in 12,70 s / Wind: 0,9 m/s)
- Schweiz Noemi Zbären – ausgeschieden im 3. Halbfinale (Rang 7 in 12,94 s / Wind: 0,3 m/s)
400 m Hürden
Finale: 22. Juli, 19:50 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Schweiz Yasmin Giger – ausgeschieden im 2. Halbfinale (Rang 8 in 56,31 s)
- Deutschland Carolina Krafzik – ausgeschieden im 5. Vorlauf (Rang 5 in 56,24 s)
3000 m Hindernis
Finale: 20. Juli, 19:45 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Gesa Felicitas Krause – Finale: Rang 14 in 9:52:66 min
- Schweiz Chiara Scherrer – ausgeschieden im 2. Vorlauf (Rang 9 in 9:22:15 min)
- Deutschland Lea Meyer – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 8 in 9:30:81 min)
4 × 100 m Staffel
Finale: 23. Juli, 19:30 Uhr
Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Anmerkung:
Einige Läuferinnen kamen nur im Finale zum Einsatz. Diese Einsätze sind jeweils in Klammern mit einer entsprechenden Anmerkung versehen.
4 × 400 m Staffel
Finale: 24. Juli, 19:50 Uhr
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Deutschland (Corinna Schwab, Elisa Lechleitner, Judith Franzen, Alica Schmidt) – ausgeschieden im 1. Vorlauf (Rang 6 in 3:30,48 min)
Anmerkung:
Einige Läuferinnen kamen nur im Finale zum Einsatz. Diese Einsätze sind jeweils in Klammern mit einer entsprechenden Anmerkung versehen.
20 km Gehen
Datum: 15. Juli, 13:10 Uhr
Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland Saskia Feige – Rang 15 in 1:32:12 h
35 km Gehen
Datum: 22. Juli, 6:15 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Hochsprung
Finale: 19. Juli, 17:40 Uhr
Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Marie-Laurence Jungfleisch – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 10 mit 1,86 m)
Stabhochsprung
Finale: 17. Juli, 17:10 Uhr
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Jacqueline Otchere – Finale: Rang 10 mit 4,45 m
Weitsprung
Finale: 24. Juli, 17:50 Uhr
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Merle Homeier – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 12 mit 6,09 m)
Dreisprung
Finale: 18. Juli, 18:20 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Neele Eckhardt-Noack – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B (Rang 9 mit 13,93 m)
- Deutschland Jessie Maduka – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 14 mit 13,30 m)
Kugelstoßen
Finale: 16. Juli, 18:25 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Katharina Maisch – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B (Rang 8 mit 18,57 m)
- Deutschland Julia Ritter – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 7 mit 18,22 m)
Diskuswurf
Finale: 20. Juli, 18:33 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern;
- Deutschland Shanice Craft – Finale: Rang 9 mit 62,35 m
- Deutschland Kristin Pudenz – Finale: Rang 11 mit 59,97 m
Hammerwurf
Finale: 17. Juli, 11:35 Uhr
Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Samantha Borutta – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 12 mit 67,48 m)
Speerwurf
Finale: 22. Juli, 18:20 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Deutschland Annika Marie Fuchs – Finale: Rang 12 mit 56,46 m
- Osterreich Victoria Hudson – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A (Rang 11 mit 54,05 m)
Siebenkampf
Finale: 17./18. Juli
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Sophie Weißenberg – DNF nach vier Wettbewerben
Resultat Mixed
4 × 400 m Staffel
Finale: 15. Juli
Anmerkung:
Einige Läuferinnen kamen nur im Finale zum Einsatz. Diese Einsätze sind jeweils in Klammern mit einer entsprechenden Anmerkung versehen.
Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland Deutschland (Patrick Schneider, Corinna Schwab, Marvin Schlegel, Alica Schmidt) – ausgeschieden im 2, Vorlauf (Rang 5 in 3:16,80 min)
Teamwertung
Nach Beendigung der 49 Wettbewerbe veröffentlichte der Weltleichtathletikverband World Athletics zum ersten Mal eine Platzierungstabelle, in der eine Punktwertung für die jeweils ersten acht Plätze einer Disziplin zur Anwendung kam.
Dabei wurden für den ersten Platz acht für den zweiten Platz sieben Punkte usw. vergeben, der achte Platz gelangt mit einem Punkt in die Wertung.
Die Reihenfolge in dieser Auflistung weicht aufgrund des Wertungssystems teilweise deutlich ab von dem üblichen Medaillenspiegel. Hier wird auch die Breite innerhalb der ersten acht Plätze berücksichtigt, die Akzentuierung liegt nicht so stark auf den erreichten Medaillenrängen.
Weblinks
- Hello, World. Meet. Oregon, worldathletics.org (englisch), abgerufen am 31. August 2022
- World Athletics Championships. Timetable/Results by Discipline, worldathletics.org (englisch), abgerufen am 31. August 2022
- Wettkampf-Resultate, Weltmeisterschaften 2022, leichtathletik.de, abgerufen am 31. August 2022
- Men 100m Athletics XVIII World Championship 2022 Eugene, OR, United States, todor66.com (englisch), abgerufen am 31. August 2022
Video
- World championships Eugene 2022, youtube.com, abgerufen am 31. August 2022
Einzelnachweise




