Die Dauphiné ist eine Skisprungschanze im französischen Saint-Nizier-du-Moucherotte nahe Grenoble.
Geschichte
Die Schanze wurde 1966 vom deutschen Architekten Heini Klopfer für die Großschanzenwettbewerbe der X. Olympischen Winterspiele 1968 konstruiert. Während die Wettbewerbe auf der Normalschanze am Traditionsstandort Le Claret in Autrans stattfanden, wurde für die Großschanze ein anderer Ort gewählt. Olympiasieger 1968 wurde Wladimir Beloussow aus der UdSSR.
Später wurde die Schanze kaum noch genutzt. Nur 1980 und 1981 fanden hier noch mehrere Weltcupspringen statt. Die 1982 geplanten Springen mussten wegen Schneemangels abgesagt werden. Im Jahr 1990 wurde die Schanze gesperrt und verfällt seither. Sowohl ein Abriss als auch eine betriebsfähige Renovierung sind der Gemeinde zu teuer.
Schanze
Über die technischen Daten der Schanze ist nicht viel mehr bekannt als der K-Punkt von 112 Metern.
Schanzenrekord
- 111,0 m – Norwegen Roger Ruud, 28. Februar 1981 (WCS)
Internationale Wettbewerbe
Die folgende Übersicht enthält alle übrigen von der FIS organisierten Sprungwettbewerbe.
Einzelnachweise
Siehe auch
- Le Claret
- Liste der olympischen Skisprungschanzen
- Liste der Großschanzen
Weblinks
- Dauphiné (Skisprungschanze) auf Skisprungschanzen.com
- Saint-Nizier-du-Moucherotte



