Die Gustloff ist ein von Joseph Vilsmaier inszeniertes fiktionales Drama, das den Untergang der Wilhelm Gustloff im Januar 1945 thematisiert. Der Zweiteiler wurde am 2. und 3. März 2008 im ZDF und ORF ausgestrahlt.
Handlung
Der Film erzählt aus der Sicht der fiktiven Person Hellmuth Kehding, des zivilen Kapitäns der Wilhelm Gustloff, wie das Schiff aus Gotenhafen ausläuft. An Bord sind über 10.000 Menschen, auf der Flucht vor der herannahenden Sowjetarmee. Am 30. Januar 1945 kommt es zur Katastrophe. Unter den zahlreich auf der Kommandobrücke anwesenden Kapitänen entspinnt sich ein Streit, ob die Positionslichter eingeschaltet werden sollen oder nicht, was schließlich geschieht. Vorausgegangen war ein verdächtiger Funkspruch mit der Warnung vor Gegenverkehr. Daraufhin schlagen drei Torpedos eines U-Boots der sowjetischen Marine in das deutsche Schiff ein und bringen es zum Kentern. Etwa 9.000 Menschen sterben, darunter viele Kinder. Eine Nebenhandlung beschreibt die Fahnenflucht einer Marinehelferin auf das Schiff und die Fahndung nach ihr während der Fahrt.
Hintergrundinformationen
Ursprünglich wurde der Film unter dem Arbeitstitel Hafen der Hoffnung – Die letzte Fahrt der Wilhelm Gustloff gedreht, allerdings entschieden sich die Produzenten für einen kürzeren Filmtitel. Produziert wurde der Film mit einem Budget von über 10 Millionen Euro und einem Aufgebot von 400 Statisten zum größten Teil in Stralsund. Um den Untergang des Schiffes zu filmen, der ähnlich realistisch wirken sollte wie jener in Titanic, wich das Drehteam in ein Studio auf der Insel Malta aus.
Außerdem ist in der Anfangsszene die historische Junkers Ju 52/3m D-AQUI zu sehen.
Kritiken
Bilder
Weblinks
- Die Gustloff bei IMDb
- Die Gustloff in der Online-Filmdatenbank
- Die Gustloff bei Fernsehserien.de
- Die Gustloff bei filmportal.de
Einzelnachweise




